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Das Vorbereitungsseminar in Bad Bevensen



Mit zum Programm gehört ein einwöchiges Vorbereitungsseminar (VBS) in Bad Bevensen (nördlich von Hannover). Wir wurden in 2 Gruppen á 30 Teilnehmern geteilt, die erste Gruppe, zu der ich gehörte, war vom 29.4-6.5 (Samstag-Samstag) dran, die 2. Gruppe direkt danach.
Sobald ich den Brief mit der Einladung bekommen hatte, kaufte ich mir ein Zugticket. Trotz 50% Ermäßigung wegen Frühbuchens kostete das 112€, was ich aber noch zurück bekomme, wenn ich das Ticket einschicke J. Leider fand sich keiner, der mit mir Zug fahren würde, bzw. erst am Hannover waren dann einige im Zug.
Die Fahrt bis Hannover war ziemlich langweilig, ich hab viel gelesen, Musik gehört und bisschen geschlafen... Insgesamt war ich 9,5 Stunden unterwegs...Dann in Hannover kam eine Gruppe von mehreren Jugendlichen zufällig in mein Abteil. Und eine davon (Rike glaub) hat mich dann erkannt (sie hatte ein Foto von mir gesehen), und gefragt ob ich auch zum VBS ginge. So sind wir dann letzte ¾ Stunde zu 10. gefahren. Beim Aussteigen (14:50h) stellte sich dann raus, dass wir sogar bestimmt 15 waren, und einer der Teamer, nämlich Marcus war auch dabei. Unter seiner Führung haben wir dann problemlos den 20-30 minütigen Weg zum Institut gefunden, leider regnete es die ganze Zeit.
Dort angekommen mussten wir uns in eine Teilnehmerliste eintragen und bekamen Schlüssel zu 2er-Zimmern, ich war mit Alex zusammen in Zimmer 15. Man sagte uns, dass es in einer halben Stunde Kaffee und Kuchen, und um 18:00 Uhr Abendessen gebe. Danach sollte das eigentliche Programm beginnen. Bis zum Abendessen kamen dann nach und nach die restlichen Teilnehmer.
Abends gab’s dann erst mal Begrüßung und ein Vorstellungsspiel. Außerdem ein paar Cheers.
Es gab 6 Teamer, 3 weibliche und 3 männliche: Simone, Janine, Barbara, Marcus, Florian und Kai. Florian und Kai waren frisch aus USA zurück, Simone extra aus Spanien (Auslandssemester) hergeflogen.
Am Sonntag hielt Janine (?) einen langen Vortrag über „Culture and Society“, wo sie unter anderem auf die Religionen in den USA und die Zusammensetzung der us-amerikanischen Bevölkerung einging, aber auch auf Begriffe wie Gruppe oder Gesellschaft.
Abends wurde uns erklärt, was alles zu einem Programmabbruch in den USA führen konnte, sogenannte NoNos (z.b. kein Alk unter 21).
Am Montag waren wir im KZ Bergen-Belsen, von dem man leider nicht viel sehen konnte, da alles eingestampft worden war (wegen Seuchen). Nur ein paar Gedenkstätten und einige Grabsteine. Umso beeidruckender, oder besser schockierender war dann am Ende eine kleine Ausstellung, in der wir erst einen ziemlich üblen Film über das KZ anschauten und dann einige Bilder von damals, die uns alle sehr betroffen machten... Abends dann noch mal einen ähnlichen Film...
Auch am Dienstag hatten wir wieder Geschichtsprogramm. Wir sprachen über unsere Verantwortung als Repräsentanten in den USA. Danach sollten wir in Gruppen kleine Referate vorbereiten und vortragen, wo ich in einer 6er Gruppe das Thema „Merkmale des Extremismus“ (links und rechts) behandelte.
Am Mittwoch kamen 2 Referenten zu uns, die uns mit PowerPoint einen Vortrag über die EU hielten. Selbst die Teamer meinten hinterher, sie wären fast eingeschlafen... Mittags gab es dann noch eine Diskussion „pro EU vs. Kontra EU“, bei der ich und 9 weitere Teilnehmer als neutrale Partei hinterher zusammenfassen sollten, und bei der Vorbereitung noch pro-contras zur Aufnahme der Türkei in die EU suchen sollten. Am Nachmittag kam der US-Konsul (Botschafter) Mr. Scott, der uns über das Verhältnis USA-EU bzw. USA-Deutschland aufklärte. Dabei erfuhren wir u.a. dass Deutschland bei den Amis einen ziemlich guten Ruf hätte, und die Vorurteile eher einseitig seien. Im Gegensatz zum Vormittag war dieser Vortrag viel cooler, gar nicht langweilig, und sehr interessant.
Am Donnerstag kam dann endlich das, was uns alle am meisten interessierte. Endlich mal genauere Infos zu unserem Jahr in den USA: Ein Referat von Kai über die Highschool. Er erzählte uns viele interessante Dinge über seine Schule, und was uns dort so erwarten wird.
Nachmittags kam dann Frau Stedtfeldt vom Experiment e.V. aus Bonn, und erzählte uns einige organisatorische Dinge.
Am Freitag redeten wir dann beim Thema Family über Sachen wie Gastgeschenke, Umgangsformen etc.
Abends gab’s dann noch eine Talentshow, die absolut super war, fast alle Beiträge (außer unserer Karaoke-Nummer...) waren sehr gelungen, und wir lachten sehr viel. Bis dann um 23Uhr sich andere Gäste beschwerten, und wir nur noch in Gebärdensprache klatschen durften. Danach haben wir noch Bilder von der ganzen Woche am Beamer angeschaut und saßen noch lange zusammen. Nach und nach gingen dann alle ins Bett, nur etwa 8 Leute kamen dann noch zu uns ins Zimmer, wo wir bis um 4 Uhr noch redeten.
Am Samstag, durften wir morgens in den Kleingruppen (Steffi, Birte, Jessi, Benni und ich) uns gegenseitig noch einen kurzen Abschiedsbrief auf Zettel die auf dem Rücken angeklebt wurden schreiben, die wir auf der Heimfahrt erst lesen sollten. Danach noch eine ¾ Stunde in der wir einen Brief an uns selbst schreiben sollten, den wir beim Nachbereitungsseminar bekommen werden. Dann Mittag essen, und dann hieß es Abschied nehmen... alle waren sehr traurig, keiner wollte zurück oder gar wieder zurück in die Schule.

Die Woche war einfach arschgeil. Wir haben so viel erlebt, soviel gemeinsam gemacht, uns sehr gut kennen gelernt, obwohl es nur eine Woche mit wenig Freizeit war (dafür waren wir immer bis 3uhr oder noch länger auf...). Ich kann immer noch nicht glauben, dass des nur eine Woche gewesen sein soll. Anfangs hat sich meine Sorge vor Amerika eher vergrößert, weil sie konkreter wurde, aber insgesamt hat sich die Vorfreude noch viel mehr vergrößert durch die ganzen Erzählungen der Teamer.

Bilder gibts hier



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